Neuhausen 02
Projekttag Freilichtmuseum (27.09.2002)
Klasse 1

Leben auf dem Bauernhof
Getreide war bis ins 19. Jh. die Hauptgrundlage menschlicher Ernährung. Der Getreideanbau stand im Mittelpunkt der bäuerlichen Nahrungsmittelerzeugung.
Die Schüler lernen den früher üblichen Weg vom Korn zum Brot kennen: Feldbestellung, Ernte, Dreschen, Mahlen, Backen.
Auf dem Acker können sie pflügen, säen, eggen, im Sommer und Herbst Getreide mähen und Garben binden. Das Korn wird in der Scheune mit dem Dreschflegel gedroschen, danach in der mit Wasserkraft angetriebenen Mühle gemahlen. Am Backhaus formt jeder Schüler seine „Dünne“ (Fladenbrot), die zum Abschluß frisch gebacken verzehrt wird.

Klasse 2
Vom Schaf zur Wolle
Wolle gehört neben Flachs zu den ältesten textilen Rohstoffen. Die Schafhaltung diente zur Deckung des Bedarf an Wolle. Die Verarbeitung der Rohwolle stellte eine typische Winterarbeit dar.
Die Schüler lernen die verschiedenen Arbeitsvorgänge der Wollverarbeitung kennen. In kleinen Gruppen waschen, kämmen, spinnen und weben sie Wolle
Klasse 3
Vom Korn zum Mehl
Getreide war bis ins 19. Jh. die Hauptgrundlage menschlicher Ernährung. Der Getreideanbau stand im Mittelpunkt der bäuerlichen Nahrungsmittelerzeugung.
Die Schüler lernen den früher üblichen Weg vom Korn zum Brot kennen: Feldbestellung, Ernte, Dreschen, Mahlen, Backen.Auf dem Acker können sie pflügen, säen, eggen, im Sommer und Herbst Getreide mähen und Garben binden. Das Korn wird in der Scheune mit dem Dreschflegel gedroschen, danach in der mit Wasserkraft angetriebenen Mühle gemahlen. Am Backhaus formt jeder Schüler seine „Dünne“ (Fladenbrot), die zum Abschluß frisch gebacken verzehrt wird.
Klasse 4
Feuer und Licht
Feuer hatte im Leben unserer Vorfahren eine elementare Bedeutung. Es spendete Licht und Wärme und diente für die Zubereitung von Nahrung.
Die Schüler lernen einfache Lichtquellen kennen, sie schneiden Kienspäne, zünden im Herd ein Feuer an und kochen Habermus, das die Landbevölkerung früher als tägliche, kraftspendende Nahrung zu sich nahm. Anschließend essen die Schüler das Habermus.

 

Vom Korn zum Brot
Zuerst müssen wir pflügen und eggen, danach das Getreide vom Vorjahr säen - mit dem "Habergschirr" wurde früher das Getreide gemäht.

Das Getreide wurde in die Scheune gebracht und im Winter gedrescht. Mit dem "Luftkorb" wird das Getreide gereinigt. Danach kann man das Getreide in die Mühle bringen.


 

Anna schüttet unser Getreide in den großen Trichter der Mühle, wo es zu Mehl gemahlen wird.

Mit dem Mehl wird nun gebacken. Die Dünnele kommen in den großen Backofen.
Mmh, das schmeckt!