Der geheimnisvolle Schlüssel (Heike)

Als ich bei meiner Oma in den Ferien war, schaute ich mich in meinem Zimmer um. Es war
überall ziemlich staubig. Deshalb fing ich an, die Möbel abzustauben. Nach kurzer Zeit hing ich alle Bilder von der Wand ab.
Plötzlich sah ich einen Tresor in der Wand, der offen war. Es lag ein alter, goldener Schlüssel darin. Ich fragte mich, zu welchem Schloss dieser Schlüssel wohl passen würde. Gleich rannte ich zu meiner Großmutter. Aber sie wusste auch nicht, wohin er gehörte. Nun probierte ich ihn an jedem Schlüsselloch, doch nirgendwo passte er.
Weder im Keller, noch auf dem Dachboden fand ich etwas, das zu dem Schlüssel gehörte. Ich
gab die Suche nicht auf und machte mich auf den Weg in die Scheune vor Omas Haus. Dort standen viele alte Geräte, Alteisen und jede Menge Schachteln. Vorsichtig hob ich eine Kiste hoch und entdeckte dann eine Bodenklappe, die ich aufgeregt öffnete. Es kam eine alte, große
Truhe zum Vorschein. Schnell steckte ich den Schlüssel ins Schloss und siehe da, die ließ sich öffnen. Auf einmal sah ich viele glitzernde Edelsteine, Diamanten und goldene Münzen. Vor Freude rannte ich blitzschnell zu meiner Oma und berichtete ihr alles. Erstaunt sah sie mich an. Zusammen liefen wir zurück zur Truhe und bestaunten überwältigt den Schatz.

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Da bin ich aber erschrocken !! (Tobias)

Am Samstag den 16.3.2002 bin ich sehr früh aufgestanden und zog mich an, denn ich wollte zum Füttern zu meinen Tieren.
Da sah ich zwei kleine Ziegen, voller Freude und Aufregung lies ich alles fallen und streichelte die Beiden. Ich habe sie in eine andere Steig gebracht. Ich sagte zu meiner Mutter: Mutter ich habe zwei junge Ziegen! Meine Mutter schaute die beiden an.
Da war ich den ganzen Tag sehr glücklich.

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Der geheimnisvolle Schlüssel (Linda)

Eines Tages kam ich auf die Idee auf den Dachboden zu gehen. Als ich oben war, sah ich eine Truhe und öffnete sie. Doch da erschrak ich sehr. Auf einmal schwebte ein goldener Schlüssel hoch. Ich stibitzte den Schlüssel und ging wieder hinunter. Dort überlegte ich, wo der Schlüssel passen könnte. Am nächsten Tag ging ich noch einmal auf den Dachboden, dort sah ich zum ersten mal eine geheimnisvolle Tür. Ich nahm den goldenen Schlüssel und steckte ihn in das goldene Schloss. Weil ich sehr neugierig war, öffnete ich ganz langsam die Türe. Dann war ich sehr erleichtert denn es waren nur die alten Faschingssachen darin. Plötzlich kam ein Windstoss und bewegte ein Gespensterkostüm. Ich bekam fürchterliche Angst und rannte so schnell ich konnte die Treppe hinunter. Von dem Tag an ging ich nie mehr auf den Dachboden.

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Wie ich mir meinen ersten Zahn zog (Lena)

An einem regnerischen Tag wackelte mir mein erster Zahn. Meine Mama wollte ihn unbedingt herausziehen. Aber ich hatte fürchterliche Angst. Am nächsten Tag ging ich zur Oma und fragte was sie früher gemacht haben, wenn ein Zahn gewackelt hat. Sie sagte:" Wir habe eine Schnur um den Zahn gebunden, das andere Ende haben wir am Türhenkel befestigt und die Tür zugeschlagen."

Dann ging ich nach Hause und habe mir eine Schnur um den Zahn gebunden und das andere Ende an die Türschnalle. Danach zitterte ich lange, weil ich hatte schon geahnt, dass es sehr weh tut. Aber auf einmal hatte ich Mut und versuchte es immer wieder. Irgendwann schlug die Tür tatsächlich zu und ich merkte es kaum, wie mein Zahn mitging. Voller Freude rannte ich zu meiner Mutter. Die war beleidigt, weil sie mir den Zahn nicht ziehen durfte. Aber eine Zahndose schenkte sie mir trotzdem und ich konnte meinen Zahn einige Jahre aufbewahren.
Bis mein kleiner Bruder Luca ihn lutschte und meine Mutter damit schockte, weil es so aussah, als hätte er mit 10 Monaten seinen ersten Zahn verloren.

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Wie ich einmal Geld verdiente (Joachim)

Als ich in der zweiten Klasse war, meldete ich mich bei der Musik-AG an.
Am Anfang machte es mir noch Spaß, doch langsam wollte ich mich wiederabmelden. Denn immer wenn ich Musik-AG hatte, war zu Hause etwas Besonderes los. Ich schimpfte jedes Mal wenn ich dorthin musste. Da sagte meine Mutter: ,,Du bekommst jedes Mal 2 DM wenn du ohne schimpfen in die Musik-AG gehst." Das tat ich auch. Ein paar Tage später schrieb meine Mutter einen Vertrag. Darauf stand: ,,Wenn Joachim bis zur Aufführung in der Musik-AG bleibt bekommt er 15 DM." Unten war eine Linie auf der ich unterschreiben sollte. Also unterschrieb ich. So lief es weiter bis nach der Aufführung. Da musste mir meine Mutter 15 DM geben.
Jetzt hatte ich fasst 100 DM Taschengeld.

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Wir sind ihm gerade noch entwischt

An einem Herbsttag sattelte ich mein Pony Maxi. Die Sonne war hinter einer dunklen Wolke versteckt. Ich rief meiner Mutter ins Haus: "Ich gehe ausreiten!" Mama antwortete: "Nimm auch Struppi mit!" "Ja, na klar sonst bin ich ja alleine!" gab ich zur Antwort. Ich holte Struppi aus dem Zwinger. Es ist eine Schäferhundmischung und gehört seit 2 Jahren zu uns. Er begleitet mich und mein Pony bei fast jedem Ausritt. Dann stieg ich auf und Maxi trottete los. Struppi lief neben uns her.
Nach einer Weile kamen wir am Waldrand an. Struppi spitzte die Ohren. Da sah er ein Reh. Oh, nein! Der dumme Hund rannte dem Reh hinterher. Ich trieb Maxi an. Wir ritten im vollen Galopp hinterher. Doch da verlor ich die Fährte. Also hielt ich Maxi an und schrie mir fast die Kehle aus. Plötzlich kam Struppi angelaufen. Er hatte das Reh verletzt. Sein Maul war blutverschmiert, ich weinte und schimpfte mit ihm .Da schrie ich auf einmal: "Wir müssen hier verschwinden, bevor uns jemand sieht! Also komm jetzt!" Wir wollten gerade wenden, da fuhr ein Auto her. Ich erschrak zu Tode, denn ich erkannte den Förster. Wir drehten um und verschwanden im Galopp. Struppi kam gerade noch mit. Als wir ganz tief im Wald waren hielt ich Maxi an. Wir lauschten und schauten uns um, aber es war uns niemand gefolgt. "Da haben wir aber noch einmal großes Glück gehabt!" sprach ich zu meinem Begleiter. Maxi schnaufte zufrieden und auch Struppi hechelte.
Nun ritten wir nach Hause. Aber an das Reh dachte ich noch einige Male. Ich habe mir geschworen, wenn Struppi dabei ist reiten wir nie mehr in den Wald!
(Die Geschichte ist von Manuela erfunden)

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Nass bis auf die Haut

An einem sonnigen Morgen fragte ich meine Freundin Melissa, ob wir picknicken gehen. Sie sagte sofort ja. Als wir unsere ganzen Sachen, die wir brauchen eingepackt hatten, nahmen wir unsere Fahrräder. Melissa legte die Sachen in ihren Korb. Dann war es so weit - die Fahrt ging los. Wir fuhren ein paar Kilometer und als wir ankamen breiteten wir unsere Decke aus und stellten Teller und Becher auf. Die Speisen legten wir auf die Teller. Als ich einen Tropfen bemerkte, sagte ich es sofort Melissa. Es regnete immer stärker und wir packten unsere Sachen schnell zusammen. Melissa und ich fuhren so schnell wir konnten, und wir waren bald nass bis auf die Haut. Doch es hagelte jetzt, blitzte, donnerte und es war sehr windig. Nach einer Weile kamen wir zu Hause an. Das Wetter wurde nach 1 Stunde besser doch wir gingen den ganzen Tag nicht mehr weg. Wir spielten miteinander Monopoly und hatten trotzdem viel Spaß."
(Diana)

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Plötzlich konnte ich mit meinem Lieblingstier sprechen

An einem Samstagabend war ich bereits im Bett und kuschelte mich unter die Decke. Nach kurzer Zeit kam mein Kater Maxi zu mir und legte sich auf meine Bettdecke. Gleich schnurrte er laut.

Als ich endlich eingeschlafen war, träumte ich, dass eine Fee käme. Sie flüsterte mit sanfter Stimme: "Liebes Kind, du hast einen einzigen Wunsch frei, überlege dir ihn gut." Ich meinte aufgeregt: "Es wäre schön, wenn Maxi mit mir reden könnte. Wir könnten zusammen spielen, in den Urlaub fahren und natürlich könnten wir uns gemeinsam unsere Geheimnisse erzählen. Außerdem wüsste ich dann immer, wie es ihm geht." Zu diesem Wunsch entschied ich mich.

Kaum hatte ich dies gesagt, so schwang die Fee ihren Zauberstab und es gab einen riesigen Knall. Plötzlich konnte mein Kater sprechen! Ich freute mich und bedankte mich bei der Zauberin. Am Himmel befand sich ein heller Strahl und als er weg war, war die Fee auch nicht mehr hier. Jetzt erzählte Maxi mir alles genau über sein Leben. Ich hörte ihm sehr aufmerksam zu. Er berichtete: "Einmal habe ich in einer Woche zweiundvierzig Mäuse gefangen! Ein andermal habe ich im Wald eine Rehgeiß mit zwei Kitzen beobachtet." Außerdem erzählte Maxi, dass er vor einiger Zeit Streit mit einem anderen Kater hatte, weil er in einem fremden Revier Mäuse gejagt hatte. Nun gingen wir gemeinsam über eine Blumenwiese. Dort grasten Rehe, und Eichhörnchen hüpften von einem Baum zum andern. Auf einmal röhrte ein Hirsch aus einem Getreidefeld heraus.

Durch dieses Gebrüll wachte ich auf. Mir floss der Schweiß an der Stirn herunter. Erschrocken saß ich in meinem Bett. Mein Kater war jetzt auch aufgewacht, doch er konnte nicht reden, sondern miaute. Diesen schönen aufregenden Traum werde ich nie vergessen.
(Heike)

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